Q&A


  1. Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Verträumt, intolerant, katzenlieb.

  1. Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Ich gebe zu, die schlechteste Laune machen mir Dummheit und Ignoranz. Freude machen mir gute Gespräche mit meinen Freunden, Geschichten, die mich mitreißen, zum lachen oder weinen bringen, das Schnurren meiner Katzen, unterwegs auf Reisen zu sein und Begeisterung für etwas zu spüren.

  1. Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?

Das Frühstück würde ich im Caffè Florian in Venedig einnehmen. Der beste Latte Macchiato der Welt, ein Tramezzini, einer der schönsten Plätze, die ich je gesehen habe, Blick auf die Markuskirche und der Geruch nach Meer und Geschichte. Zum Mittagessen möchte ich auf der schattigen Bank am Lotussee im Park von Miramare, Triest sein. Weißbrot, Salami, Cherrytomaten und Parmesan aus der Supermarkttüte und diese traumhafte Stille eines fast verzauberten Plätzchens genießen. Zum Abendessen, ganz klar, muss ich nach London. Chai Latte und ein Stem Ginger Muffin in meinem liebsten Starbucks in der St. Martin’s Lane und danach in einem der vielen Musicaltheater in eine meiner Lieblingsgeschichten eintauchen.

  1. Kaffee oder Tee?

Früher fast nur Tee, am Liebsten Schwarztee mit Milch, aber seit mich George Clooney überzeugt hat, trinke ich auch gerne Kaffee, allerdings in einem Riesenglas mit Milch und Zucker.

  1. Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

Ausschlafen, die Katze füttern, Porridge frühstücken, durch die Stadt laufen, Musik hören, schreiben, ein Buch lesen, die Katze füttern, das Leben eines Menschen verändern, ein Schläfchen machen, schreiben, einen Film schauen, ein paar Tränen vergießen, die Katze füttern, Sushi liefern lassen, Prosecco kalt stellen, die besten Freunde zu Besuch bekommen, bis spät in die Nacht reden, lachen, Dominion spielen, eine grandiose Idee haben, Licht ausmachen, mit der Katze neben mir einschlafen.

  1. Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Aus dem Leben. Ich höre einem Gespräch zu, sehe einen Ort oder einen Menschen, lese einen Zeitungsartikel oder sehe einen Fernsehbeitrag. Oft genügt ein einziges Wort. Und schon ist die Geschichte da, fällt über mich her und lässt mich Szenen, Momente sehen, die ich dann irgendwann zu einem Plot verknüpfe.

  1. Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Ich wollte immer singen können. Das Gefühl, wenn Musik durch den eigenen Körper fließt, ist so ein beglückendes Gefühl, leider besitze ich weder Gehör noch Rhythmus. Aber manchmal singe ich heimlich, wenn niemand zuhört. ;-) Auch Filmschauspielerin wäre ich für mein Leben gern. Oder alternativ Privatdetektivin. Hauptsache, ich darf mich verkleiden.

  1. Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?

Das ist seit ich als Teenager zum ersten Mal eines seiner Bücher in die Finger gekriegt habe, Stephen King. Für mich ist er der größte Geschichtenerzähler unserer Zeit. Seine Bücher sind mächtige Strudel, in denen man komplett versinken kann. „Es“ und „The Stand“ halte ich für zwei der genialsten Epen über den Kampf Gut gegen Böse, die je geschrieben wurden.

  1. Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

„Fünf“ von Ursula Poznanski. Ich habe all ihre Bücher verschlungen und kann das jeweils nächste kaum erwarten. Eine großartige Autorin!

  1. Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?

Für mich gibt es drei davon, quasi meine literarische Bibeltrilogie:
Tolkiens „Herr der Ringe“, Rowlings „Harry Potter“ und Kings „Es“. Wenn man mir bis an mein Lebensende nur drei Geschichten ließe, wäre ich mit diesen dreien zufrieden.

  1. Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Das ist immer noch – und wird es immer sein – Mister Keating aus dem „Club der Toten Dichter“. Ich würde ihm gern sagen, dass seine Philosophie mir so viel bedeutet und dass ich im Kopf jede Nacht in dieser Höhle Poesie träume.

  1. Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?

Völlig klar, ich bin ja nicht so der Geschichtsfreak, aber ich würde jeden Preis der Welt zahlen, um Ende des 16.Jahrhunderts in London Shakespeare auf der Bühne zu erleben oder alternativ das Geheimnis zu lösen, wer Shakespeare denn nun wirklich war. Jeden Preis!

  1. Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

- Erstens hätte ich gern einen Goldesel. Einerseits mag ich Esel und andererseits gibt es so viele tolle, faszinierende Dinge im Leben, die man eben nur mit Geld tun kann.
- Zweitens bräuchte ich eine Beamanlage. Scotty muss nicht inklusive sein, Hauptsache ich komme in Sekundenbruchteilen an jeden beliebigen Ort. Es gibt einfach zu viele tolle Plätze auf der Welt und zu viele Menschen zu besuchen. Und so gern ich reise, ich bin kein Fan der Transportmöglichkeiten, die derzeit zur Auswahl stehen.
- Drittens möchte ich alle neun Leben für meine Katze in realer Umsetzung, sprich eigentlich einen Phoenix in Katzenform. Als lebenslange Begleiterin.

  1. Was ist Ihre Lebensphilosophie?

„Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.” (Albus Dumbledore)

  1. Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Natürlich. Der Mauerblümchenclub ist ja gerade erst gegründet, auf die Mauerblümchen kommen wichtige Aufgaben zu. J

Noch Fragen? Nur keine Scheu! :-) Mail an: anna.koschka@live.at

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